Unser Grüner Jahresrückblick aus dem Schelklinger Stadtrat 2025.
Das vergangene Jahr war für uns ein Jahr voller Engagement, Beharrlichkeit und wichtiger Erfolge. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und ohne eigene Fraktion im Stadtrat haben wir gezeigt:
Wenn frau/man dranbleibt, bewegt sich was.
Unsere Erfolge 2025
Erhalt des Gebäudes 1904 für die Ganztagsschule
Ein starkes Signal für die Bildung in unserer Gemeinde:
Das geschichtsträchtige Gebäude 1904 bleibt erhalten und wird für den Schulbetrieb saniert.
Ein Gewinn für Familien, Kinder und die Zukunft unserer Stadt.
Erhalt des Schelklinger Polizeipostens
Gemeinsam mit Vertreter*innen aller Fraktionen haben wir uns für den Erhalt des Polizeipostens und seiner Öffungszeiten mit einem offenen Brief eingesetzt.
Von unserer Seite wurde zusätzlich eine Petition zum Erhalt des Polizeipostens in Schelklingen auf den Weg gebracht.
Gemeinsam haben alle Schelklinger Bürger für den Erhalt gekämpft.
Weder Regen noch (Herr) Hagel können daran rütteln – wir Schelklinger haben uns parteiübergreifend durchgesetzt.
Glasfasercontainer erhalten ein Upgrade
Nicht alles muss groß und teuer sein, manchmal sorgen kleine, gezielte Maßnahmen für ein sichtbares Plus in der Gemeinde. Unserem Antrag zur Verschönerung der Glasfasercontainer wurde im Rat zugestimmt.
Wir hoffen, dass die Umsetzung bis zum Frühjahr erfolgt ist.
Erhalt der Hundetoiletten
Wir haben uns für den Erhalt der Hundetoiletten stark gemacht. Im Sinne von Hygiene, Stadtbild und der Hundebesitzer hat sich hier die Vernunft durchgesetzt.
Mehr Transparenz: Protokolle werden im Bürgerinformationssystem veröffentlich
Unser Antrag, alle Sitzungsprotokolle öffentlich zugänglich zu machen, wurde angenommen. Ein wichtiger Schritt für mehr Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen.
Trotz Beschluss sträubt sich die Verwaltung, derzeit die GR-Protokolle zeitnah im Bürgerinformationsportal zu veröffentlichen.
–> Wir bleiben am Ball. Versprochen.
Für diese Themen kämpfen wir weiter:
Unser Grüner Jahresrückblick aus dem Schelklinger Stadtrat 2025 soll ehrlich sein. Dazu gehört es auch, zu erwähnen, was wir gerne erreicht hätten aber leider nicht erreichen konnten.
Tempolimit: Schallschutz und Verkehrssicherheit

Wir setzen uns dafür ein, dass sinnvolle Tempolimits konsequent umgesetzt werden – für mehr Sicherheit und weniger Lärm in allen Teilorten.
Trotz vorliegender Messungen und Expertenbewertung hat sich der Gemeinderat leider gegen den Schutz der Anwohner und Fußgänger entschieden.
Gefährliche Stellen für Kinder, Schüler und alle anderen Fußgänger sprechen wir weiterhin regelmäßig im Gemeinderat an.
Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung
Generell braucht es mehr und vor allem bessere Kommunikation mit unseren Bürgen und Vereinen. Aktuelles Negativbeispiel ist die Planung der neuen Stadthalle.
Wir bleiben dran:
Offen und klar für mehr Transparenz in unserer Kommune.
PV-Stop beenden und Klimaschutz aktiv gestalten
Investitionen in erneuerbare Energien müssen vorangehen und dürfen nicht länger ausgebremst werden!
Nicht nur bei Investitionen in alternative Energieerzeugung sondern bei allen Entscheidungen im Gemeinderat muss auf den Klimaschutz geachtet werden.
Luftreinhaltung
Gesundheit geht vor – wir machen uns stark für wirksame Maßnahmen zur Luftreinhaltung und weniger Emissionen.
Insbesondere dass Zementwerk sollte endlich die modernsten Filtertechniken einsetzen. Aktuell wird leider unter dem Deckmantel von „CO2-Einsparung“ immer mehr Müll verbrannt ohne die nötigen Verbesserungen (SCR-Katalysator) vorzunehmen. Aus unserer Sicht reines Greenwashing.
Katzenschutzverordnung
Ein Thema aus 2024 – der Stand der Dinge ist der gleiche:
Nur durch Ehrenamtliche wird das Problem angegangen und das Tierleid gemindert. Leider scheint diese „Lösung“ geradezu eine Einladung zu sein, das Thema weiterhin zu ignorieren.
Zum Schutz von Tierwohl setzen wir uns für eine zeitgemäße Katzenschutzverordnung ein. Derzeit gibt es leider keine Mehrheit für kostenneutralen Tierschutz im Gemeinderat.
Fazit
Es war kein einfaches Jahr – ohne eigene Fraktion müssen wir jedes Anliegen doppelt stark argumentieren und für Unterstützung werben:
- Grüne Anträge können wir nur stellen, wenn wir vorher ausreichend Unterstützerunterschriften in den anderen Fraktionen sammeln können.
- Im Stadtboten dürfen wir keine Stellungnamen zu Gemeinderatssitzungen veröffentlichen – lediglich im Bereich „Vereine“ können wir im geringen Umfang Informationen weitergeben.
Doch wir haben bewiesen: Unsere beiden Stimmen können trotzdem Impulse setzen und etwas bewegen.
Auch 2026 werden wir uns mit aller Kraft für eine nachhaltige, gerechte und transparente Stadt einsetzen.
Ein großes Dankeschön an alle, die uns begleiten, unterstützen und mit uns für eine grünere Zukunft in Schelklingen einstehen.
Eure Grünen Gemeinderäte
Ann-Kathrin Tok
Dominik Schrade-Köhn
unseren Reel zum Thema findet Ihr auf Instagram:
https://www.instagram.com/grueneschelklingen
