Regulierungswahnsinn in Schelklingen

PV-Stopp 2.0?

Morgen steht im Gemeinderat der Punkt „Kriterien für die Zulassung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen“ auf der Agenda.

Was ein beschleunigendes Dokument sein könnte, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern entpuppt sich in den Unterlagen nun eher als ein Hindernis.

Statt jede Investition im Stadtgebiet in Zeiten magerer Einnahmen und einer katastrophalen Finanzlage zu begrüßen würde der Vorschlag zusätzliche bürokratische Hürden schaffen:

Aus den „Kriterien für die Zulassung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen
Stadt Schelklingen“

Aus meiner Sicht kommt das einem PV-Stopp 2.0 in Schelklingen gleich.
Nimmt man die gerade beschlossene PV -Freiflächenanlage in Hausen als Referenz (14,34Ha), bedeutete das, dass gerade mal noch eine bzw. max. 2 kleinere Freiflächenanlagen möglich wären.

Nachbargemeinden haben ähnliche Finanzprobleme wie Schelklingen, setzen in Ihren Entscheidungen aber mutige und betriebswirtschaftlich sinnvolle Impulse.
So zum Beispiel Altheim, wo eine PV-Anlage entstehen soll, die größer ist als das Dorf selbst.

https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/allmendingen/photovoltaikanlage-soll-so-gross-werden-wie-das-dorf-selbst-1986320