Realsierungswettbewerb Neubau Stadthalle
Keine Förderzusage
Zu Beginn der Sitzung wurde von Herrn Ruckh bekanntgegeben, dass Schelklingen für das „Sportstättenförderprogramm“ mit dem Neubau-Projekt der Stadthalle Schelklingen zwar alle Fördervoraussetzungen erfüllt, aber trotzdem keine Förderung erhält.
(Aus 3600 Bewerbungen haben nur 316 Projekte eine Förderzusage erhalten.
Zudem wurde bekanntgegebene, dass für Schelklingen eine „eingeschränkte Bewirtschaftung“ bezüglich des Haushalts gilt, d.h. dass in allen Bereichen (z.B. Straßensanierung) auf das Allernötigste beschränkt bzw. nur die schon beauftragen Maßnahmen durchgeführt werden.
Trotzdem wurde mit dem Billigungsbeschluss „Neubau Stadthalle Schelklingen“ der Weg für den Architektenwettwerb (Nichtoffener Realisierungswettbewerb) freigemacht.
Angesichts der Finanzlage und der Vorgaben zur Haushaltskonsolidierung sehen wir diesen Beschluß äußerst kritisch.
An dieser Stelle wird viel Geld für Planung und Preisgelder aufgewendet wird, während gleichzeitig abzusehen ist, dass die Gelder für ein solches Mammutprojekt überhaupt nicht zur Verfügung stehen werden.
Aus diesem Grund haben wir dem Beschluss nicht zugestimmt
(1x Gegenstimme, 1x Enthaltung)
Auch wir halten den Zustand der Schelklinger Sporthalle für nicht mehr tragbar. Allerdings muss in der akutellen Lage hinterfragt werden, inwieweit es – unter Beteiligung der Hallennutzer/Vereine – eine kostengünstigere Lösung gibt.
Die Schelklinger Teilorte machen vor, wie hier durch Eigeninitiative der Bürger und Gemeinde ähnlich alte Hallen in einem guten Zustand gehalten werden.
Da die Substanz der Schelklinger Sporthalle gut ist, muss auch hier eine Vernunftlösung möglich sein, die finanziell darstellbar ist und Luft für die anderen städtischen Aufgaben lässt.
Wir sollten kein geliehenes Geld in Prestigeprojekte stecken. Geld, das dann für Pflichtaufgaben wie der Schaffung von Schulräumen im Gebäude 1904 und der unvermeidlichen Sanierung des Kernstadt-Feuerwehrhauses fehlt.
Bebauungsplan „Solarpark Hausen“
Wir freuen uns über dein einstimmigen Aufstellungsbeschluß zum Bebauungsplan „Solarpark Hausen“:
Ein richtiger Schritt für den Klimaschutz und die Energiewende, ein gutes Signal an weitere Investoren und wegen der Einspeisebeteiligung auch gut für die Stadtkasse.
Verkehrsberuhigte Zone in der Innenstadt
Von der Verwaltung wurde aus Verkehrssicherheitsgründen eine Tempobeschränkung im Bereich Spitalgasse und Kirchplatz vorgeschlagen.
Vernünftigerweise konnte hier eine Lösung gefunden werden, die Bürgern, den Innenstadtgeschäften und Besuchern entgegenkommt.
Die Zone wurde auf die gesamte Marktstraße bis zur Bücherei ausgedehnt.
Wir hätten uns gewünscht, auch den Stadtschreiber mit in die Zone zu integrieren und einfach die bestehende Parkzone als Verkehrsberuhigte Zone auszuweisen.
Die beschlossene verkehrsberuhigte Zone ist ein großer Gewinn für die Schelklinger Innenstadt – wir hoffen auf eine zügige Umsetzung noch für diese Saison!
Nachgehakt
Je nach Thema mahlen die Mühlen in Schelklingen sehr langsam. Deshalb haben wir bei zwei Themen nachgehakt.
Ampel in der Blaubeurer Straße (an der Grundschule)
Hier war vor Weihnachten versprochen worden, die Ampel auch bei Dunkelheit einzuschalten um den Weg für Turnhalenbesucher sicherer zu machen.
Bisher gab es nur die Rückmeldung, dass der Techniker die Zeitschaltuhr der alten Steuerung nicht programmieren konnte.
Der aktuelle Stand der Dinge war leider nicht bekannt – wir werden weiter darauf drängen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät.
Nachgehakt: Umsetzung der GR-Beschlüsse
Etliche Beschlüsse, insbesondere diejenigen aus der Sitzung vom 15.09.2025 sind bisher nicht umgesetzt.
Unsere Nachfragen and die Verwaltung und unsere Anfrage in der vorangegangenen GR-Sitzung blieben relativ Ergebnislos (siehe link unten).
Daher haben wir in unsrer Liste den Stand der Dinge zu folgenden Themen nachgefragt:
- Erstellung einer brauchbaren Aktionliste zur Information der Gemeinderäte
- Umsetzung der Verkleidung der Glasfasercontainer,
- Beschaffung der beschlossenen Beschattung (Großflächenschirm) am Rathausplatz
- Einstellung der GR-Protokolle im Infosystem.
Mehr als eine „Kenntnisnahme“ unserer Rückfrage durch Herrn Ruckh haben wir in der Sitzung leider nicht erhalten.
Ein Beitrag von:
Ann-Kathrin Tok und Dominik Schrade-Köhn
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