Wir hatten im Vorfeld der Sitzung vom 29.04. darauf gedrängt, die ursprünglich für den 29.04. nichtöffentlich angesetzten Themem Heinrich-Bebel-Halle und Padelplatz doch bitte öffentlich zu behandeln.
Vielen Dank an die Verwaltung, dafür, dass unsere Bedenken ernst genommen wurden und das Thema öffentlich am 20.05. auf die Tagesordnung gesetzt wurde!
Anbau von Lagerräumen an die Heinrich-Bebel-Halle
Die Bewilligung eines finanziellen Zuschusses für eine Erweiterung der Ingstetter Heinrich-Bebel-Halle hört sich in der aktuellen finanziellen Situation unserer Stadt abwegig an.
Bei näherer Betrachtung ist der finanzielle Zuschuss von 15.000€ für dieses Projekt eine sehr geringfügige einmalige Ausgabe gegenüber der jährlichen Ersparnis durch das Bewirtschaftungsmodell der Halle.
Dank der Betriebsträgerschaft der Ingstetter Vereine spart sich die statt Unterhaltungskosten und auch der Großteil der finanziellen Aufwendungen für den Anbau wird von den Ingestetter Bürgern und Vereinen getragen.
Daher gab es die volle Zustimmung von allen Gemeinderäten und natürlich auch von uns.
Wir wünschen uns, dass wir von diesem Modell auch für die Schelklinger Stadthalle lernen. Statt groß zu klotzen muss auch hier die Eigenverantwortung der Vereine gefordert und gefördert werden.
Ausfallbürgschaft zugunsten des Tennisclubs Schelklingen
Der Tennisclub möchte mit einem Padelplatz ein attraktives, öffentlich zugängliches Angebot schaffen.
Kosten entstehen der Stadt keine. Da das Grundstück der Stadt gehört und der Tennisclub ein gutes Finanzkonzept vorgestellt hat, geht die Stadt mit der Ausfallbürgschaft ein sehr geringes Risiko ein.
Auch hier gab es die volle Zustimmung des Rats.
Von unserer Seite einen herzlichen Dank für dieses Projekt, das die Attraktivität unserer Stadt steigert!
Auschreibung Feuerwehrhaus Schmiechen
Um die Förderung aus dem Ausgleichststock erhalten zu können, muss der Bau des Feuerwehrhauses in Schmiechen zügig begonnen werden.
Daher haben auch wir der Auschreibung des Block I zugestimmt.
Gleichzeitig sollte beschlossen werden, dass die PV Anlage von der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) betrieben werden soll.
Wir begrüßen jedes Projekt der BEG, allerding sind wir der Auffassung, dass die Anlage von der Stadt selbst betrieben werden muss:
- Eine PV-Anlage wirft heutzutage langfrisitg und sicher eine Rendite ab.
- Das Feuerwehrhaus wird mit einer Wärmepumpe beheizt. In Kombination mit der PV-Anlage können hier die Betriebskosten langfristig gesenkt werden.
hier: Festlegung Vorgehensweise Ausschreibung Block I sowie PV Anlage Bürgerenergiegenossenschaft Schelklingen
Der Beschluss bezüglich der PV-Anlage wurde mit Stimmen aus der CDU-Fraktion und unseren Stimmen vertagt.
Kriterien für die Zulassung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen
In der Sitzung haben wir uns dafür stark gemacht, den Punkt „Steuerung des Ausbaus“ ersatzlos zu streichen.
Dieser hätte die zur Verfügung stehende Fläche derart begrenzt, dass nur noch eine bis maximal 2 weitere Freiflächenanlagen möglich gewesen wären.
Der CDU-Fraktion war der Vorschlag nicht ausgereift genug.
Dem Antrag der CDU-Fraktion, das Thema nochmals zu überarbeiten und bis dahin zu vertagen haben wir zugestimmt.
Wir hoffen, dass wir zu einem guten Kompromiss kommen werden, der vorrangig städtische und Grünlandflächen ausweist aber trotzdem alle Optionen für kommende Anlagen offenhält.
Beitrag von:
Ann-Kathrin Tok und Dominik Schrade-Köhn
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